Umweltinformatik und Nachhaltigkeit: Software für eine bessere Welt entwickeln

Beim Thema Nachhaltigkeit spielt der Einsatz von KI eine wichtige Rolle: Zur Prävention von Waldbränden oder zur Verbesserung der globalen Wasserversorgung.

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Von
  • Ariane Rüdiger
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Vor Beginn der Coronapandemie waren Umweltthemen in der Softwareentwicklung durchaus präsent: Die Arbeiten zum Blauen Softwareengel schritten fort, wichtige Forderungen, aber auch Ergebnisse wurden präsentiert. Doch dann kam Corona, und damit verschwand das Thema aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Dabei hat es keineswegs an Dringlichkeit und Relevanz verloren. Erst vor Kurzem präsentierte beispielsweise das Umweltbundesamt eine Studie, der zufolge nur eine energiesparende Herangehensweise an den mobilen Netzausbau und neue Tarifstrukturen einen weiteren exzessiven Anstieg des Energieverbrauchs in der IKT verhindern können. Auch Rechenzentren müssten sich beim Bau und Betrieb mehr als bisher an Umweltanforderungen ausrichten. Dringenden Handlungsbedarf sehen auch die jüngsten Studien, die die Europäische Kommission im November 2020 veröffentlichte.

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Auch die Gesellschaft für Informatik nutzte ihre virtuelle Jahrestagung Informatik 2020, sich dem Thema Umweltinformatik, aber auch dem Einsatz von KI für mehr Nachhaltigkeit zu widmen. Bereits beim Workshop "Umweltinformatik zwischen Nachhaltigkeit und Wandel" zeigte sich, dass die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf diesem Gebiet breit, aber auch etwas erratisch sind.