Unerwartete E-Auto-Nachfrage: BMW und VW ändern Strategie

BMW i3 und VW e-Golf sind gefragter als je zuvor. Nun erhöhen beide Hersteller die Produktionszahlen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 980 Beiträge

(Bild: BMW)

Von
  • Martin Franz

Die aktuelle Subventionspolitik für batterieelektrische Autos hinterlässt erste Spuren: Die Nachfrage ist derart angestiegen, dass einige Hersteller mit den geplanten E-Auto-Kontingenten nicht auskommen. Deshalb verändern BMW und VW gerade die Planungen für i3 und e-Golf, berichtet die Automobilwoche.

Bei BMW war dies vergleichsweise einfach. Statt einer Sommerpause lief die i3-Fertigung in Leipzig einfach weiter. Das konzeptionell mutige E-Auto wird seit 2013 gebaut und wurde seitdem mehrfach überarbeitet. Der Energiegehalt der Batterie hat sich seit dem Start verdoppelt. 2017 kam mit dem BMW i3S eine Version mit etwas höherer Spitzenleistung auf den Markt. Der Kleinwagen soll noch bis mindestens 2023 gebaut werden.

Lesen Sie auch

Etwas komplexer ist die Situation bei VW. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass der ID.3 im Juni 2020 auf den Markt kommt und die Produktion des e-Golfs ausläuft. Die Startschwierigkeiten des Hoffnungsträgers ID.3 haben bei VW zu einem Umdenken geführt. Die Produktion des e-Golf soll nun bis Ende des Jahres in Dresden fortgesetzt werden. Momentan würden 74 Fahrzeuge am Tag produziert, dies werde nun auf rund 80 Einheiten erhöht, sagte ein Sprecher des Konzerns der Automobilwoche. Ab 2021 soll dann auch in Dresden der ID.3 gebaut werden.

Lesen Sie auch

(mfz)