Unternehmensstrukturen in der Cloud organisieren

Zur Bewältigung des Account- und Ressourcenmanagements bieten die großen Hyperscaler diverse Wege, Unternehmensstrukturen in ihren Plattformen abzubilden.

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Von
  • Christoph Puppe
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Mit einzelnen Accounts fing es damals bei AWS an, aber heute sind kleine und große Firmen, Behörden und Konzerne in der Cloud. Und für diese braucht es andere Verwaltungsstrukturen als früher in der Legacy-Cloud. Die Verwaltung der Nutzer und daran angelehnt auch der Berechtigungen muss heute den Organisationsstrukturen der Kunden angemessen sein und diese möglichst exakt abbilden. Dieser Artikel sieht sich die Ansätze der drei Hyperscaler genauer an.

Bei Public Cloud denkt jeder zunächst an eine Webseite, über die man mit seiner Kreditkarte beliebige Mengen an Speicher, CPU und anderen Diensten mieten kann. Das funktioniert auch gut und verdrängt immer mehr die Legacy-IT, auch on Premises genannt. Wenn die Cloud-Nutzung aber nicht für das eigene Bastelprojekt oder die Firma mit nur einem Administrator sein soll, wird es schnell unübersichtlich.

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Da jeder Mitarbeiter seinen eigenen Account beim Anbieter hat, ist es notwendig, diesen Accounts Berechtigungen für das eigene Projekt einzuräumen, möchte man gemeinsam an etwas arbeiten. Sobald Hunderte Administratoren für eine größere Firma Tausende Projekte und Hunderttausende Ressourcen verwalten müssen, ist dieses Modell komplett überfordert. Aber auch in KMU gefährdet das Chaos durch diese einzelnen Accounts die Sicherheit und behindert effektives Arbeiten.