Unterschiede und Gemeinsamkeiten gängiger VPN-Varianten

VPN ist nicht gleich VPN: Das eine mag nicht über IPv6 laufen, das andere ruckelt in Mobilnetzen. Details zeigen, welche Technik je nach Situation geeignet ist.

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(Bild: Andreas Martini)

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  • Holger Zuleger
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Ein Virtual Private Network, kurz VPN, kennen alle, die sich aus dem Homeoffice mit einem meist mobilen Gerät in das Firmennetz einwählen. Dort bekommt man nach erfolgreicher Authentifizierung – der Anmeldung mit individuellen Zugangsdaten – Zugriff auf die gewohnte Arbeitsumgebung mit Drucker und Serverdiensten fast wie vor Ort. Da die VPN-Verbindung typischerweise über die Netze mehrerer Provider läuft, ist eine sichere Verschlüsselung unabdingbar, um Vertraulichkeitsvorgaben etwa aus der DSGVO einzuhalten.

Wer aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz zurückkehrt, vermisst nun vielleicht die heimische Netzumgebung. Dann liegt der Gedanke nahe, vom Arbeitsplatz aus mit den gleichen Techniken aufs Heimnetz zuzugreifen wie vorher umgekehrt. Im Folgenden schildern wir, welche wichtigen Unterschiede es zwischen den VPN-Varianten gibt und welche Rolle die Netztopologie spielt.

Das Wissen um die Zusammenhänge erleichtert die Wahl des passenden VPNs. Denn neben der möglicherweise fehlenden Erlaubnis – viele Unternehmen sehen eine Verbindung aus dem Firmennetz heraus als kritische Sicherheitsverletzung – stehen dem Unterfangen häufig auch technische Gründe entgegen.