Menü

Rechtliche Bewertung: Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen im Netz

Wenn lebensmittelrechtliche Kontrollen Probleme aufdecken, möchten Verbraucher das wissen. Aber inwieweit dürfen die Ergebnisse im Netz veröffentlicht werden?

Lesezeit: 4 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 3 Beiträge

(Bild: dpa, Federico Gambarini)

Von

Inhaltsverzeichnis

Die Website des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hält unter dem Stichwort "Lebensmittelkontrolle" allerlei Schockierendes bereit: Die nach Regionen geordneten Ergebnisse amtlicher Lebensmittelkontrollen können Verbrauchern durchaus den Appetit verderben.

So fielen dem Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises bei der Betriebsbesichtigung eines Landgasthofs am 15. April 2019 unter anderem "schwarz verschimmelte Innenräume diverser Schubladen und Kühlmöbel, Mäusekot in einem ungenutzten Schrank im Lagerraum, stinkende und gärende Flüssigkeit unter einem Schneidebrett, tropfendes Fett von der Dunstabzugshaube und von der Decke" auf. Zudem war "teilweise schwarzer Schimmel an Decken- und Wandflächen" festzustellen.

In Bayern beanstandete das Amt für Veterinärwesen und gesundheitlichen Verbraucherschutz der Stadt Erlangen am 23. Mai 2019 in der Küche eines Krankenhauses: "Mängel bei der Betriebshygiene …; Mängel bei der Schädlingsbekämpfung; Inverkehrbringen von unter unhygienischen … Bedingungen hergestellten/behandelten Lebensmitteln".

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - jederzeit kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+