Volkswagen ruft wegen mangelhaft geschweißtem Bremspedal 38.000 Neuwagen zurück

Demnächst bekommen über 38.000 Kunden eine Aufforderung, ihren VW in die Werkstatt zu bringen. Ein fehlerhaft geschweißtes Bremspedal wurde als Risiko erkannt.

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VW hatte zuletzt Investitionen von 3,5 Milliarden Euro bis 2025 in die Vernetzung und den Ausbau entsprechender Dienstleistungen angekündigt.

(Bild: dpa, Julian Stratenschulte)

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  • dpa

Volkswagen muss wegen eines Problems an den Bremspedalen Tausende neue Autos zurückrufen. Es geht um weltweit rund 38.100 und bundesweit knapp 17.600 Exemplare von VW Golf (Test), VW Tiguan (Test), Touran und VW T-Roc (Test) aus dem jetzt auslaufenden Modelljahr 2020. Bisher seien aber keine Schäden oder Unfälle bekannt, erklärte ein Konzernsprecher am Mittwoch (16. Dez. 2020) auf Anfrage.

Bei internen Kontrollen sei aufgefallen, dass die Pedalplatte, auf der der Fuß des Fahrers beim Bremsen liegt, sich unter bestimmten Umständen verformen oder gar ablösen kann. Betroffen seien Automatikwagen und Linkslenker.

"Wir rufen die Fahrzeuge zurück, um das zu überprüfen und gegebenenfalls instand zu setzen", hieß es in Wolfsburg. Die Aktion laufe nun an, die Daten der Halter würden beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angefragt. Die Flensburger Behörde überwacht den Verlauf, sie nennt eine "fehlerhafte Schweißverbindung" als Risikofaktor für die mögliche Ablösung der Pedalplatte.

(fpi)