Vorstellung Genesis G90

Der Hyundai-Konzern zeigt die zweite Auflage des Genesis G90. Die Nobel-Limousine ist elegant gezeichnet. Nach Europa kommt sie nicht.

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Genesis G90 2022

(Bild: Genesis)

Von
  • Martin Franz

Immer wieder gab es den Versuch von asiatischen Autoherstellern, mit luxuriösen Modellen auf dem europäischen Markt zu reüssieren. Gescheitert sind sie fast alle, was in den meisten Fällen nicht mit der Qualität zusammenhing. Derzeit versucht es der Hyundai-Konzern mit dem Ableger Genesis. Die Nobelmarke ist breit aufgestellt, wenngleich nicht alle Modelle nach Europa kommen. Zu tief sitzen die Erfahrungen, trotz hervorragender Autos von der Kundschaft weitgehend ignoriert worden zu sein.

Genesis G90 2022 (8 Bilder)

Motorhaube und ein Teil der Kotflügel sind ein Bauteil.

So darf es nicht verwundern, dass es auch die zweite Generation des Genesis G90 nicht nach Europa schafft. Erste Bilder zeigen eine elegante Limousine, die zurückhaltend gezeichnet ist. Das Design ist glattflächig mit nur wenigen Kanten und setzt sich so denkbar weit von dem ab, was beispielsweise BMW in diesem Segment anbietet. Extrem schmal sind die Scheinwerfer, die im Prinzip nur noch aus jeweils zwei dünnen Linien bestehen – eine Gestaltung, die in dieser Form vor zehn Jahren noch nicht möglich gewesen wäre.

Der Hyundai-Konzern hält sich mit Detail zum zweiten G90 noch ziemlich zurück. Fest steht bislang nur, dass es wieder eine Version mit 19 cm längerem Radstand geben soll. Über Motoren oder Verkaufsbeginn verrät die Pressemitteilung noch nichts, selbst Bilder vom Innenraum sind noch geheim. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Enthaltung auf dem europäischen Markt verständlich, wenngleich die Individualisten unter den Autokäufern das bedauern werden.

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(mfz)