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Was Open-Source-Lizenzen voneinander unterscheidet

GPL, LGPL, BSD, Apache, MIT, MPL ... Es gibt Hunderte Open-Source-Lizenzen für Software. Wir klären die wesentlichen Unterschiede zwischen den Lizenzen.

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(Bild: Albert Hulm)

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Die Europäische Union, IBM, Microsoft, Nokia, Sun – wer als Organisation etwas auf sich hält, hat offenbar schon aus Prinzip eine eigene Open-Source-Lizenz entworfen. Solche Eitelkeiten kommen zwar vor, doch die gängigen Open-Source-Lizenzen sind aus guten Gründen entstanden. Grundsätzlich sollen diese Lizenzen die Zusammenarbeit von Softwareentwicklern erleichtern. Die daraus resultierenden, teilweise globalen Entwicklergemeinschaften sind eine der großen Stärken quelloffener Software gegenüber Closed-Source-Entwicklungen.

Allerdings gibt es Hunderte von Open-Source-Lizenzen, die man vor allem bei Code-Integration und Software-Vertrieb im Blick behalten muss. Schwierig wird es, wenn unterschiedlich lizenzierter Code in einem Produkt kombiniert werden soll: Oft ist das zwar möglich, aber die Details sind nicht trivial – und manche Lizenzen haben schlicht widersprüchliche Anforderungen, sodass sie nicht zusammenkommen können.

Schwerpunkt Open-Source-Geschäftsmodelle

Für die hohe Zahl verschiedener Lizenzen gibt es verschiedene Gründe: Zunächst spiegeln sich darin die unterschiedlichen Vorstellungen "Open Source" und "freie" Software wider. Im Folgenden verwenden wir "quelloffen" als – nicht ganz korrekten – Oberbegriff. Hinzu kommt, dass es von vielen Lizenzen verschiedene Versionen gibt: Sie beheben unter anderem Unklarheiten ihrer Vorgänger, schließen unerwünschte Schlupflöcher oder berücksichtigen die Entwicklungen der Softwaretechnik.

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