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Was die Windows-Aktivierungsverfahren für Schnäppchenjäger bedeuten

Mit einem Wirrwarr an Aktivierungverfahren macht es Microsoft Käufern von billigen Windows-Versionen extrem schwer, die Gültigkeit ihrer Lizenz zu überprüfen.

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(Bild: Jan Bintakies)

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Schlüssel eingeben, aktivieren, fertig? Das ist leider nur ein Weg von vielen zum Aktivieren von Windows. Wer die Gründe verstehen will, muss mit Windows XP beginnen. Das war das Betriebssystem, bei dem Microsoft die Produktaktivierung (oder kurz Aktivierung) erstmals einsetzte. Gedacht war sie als Kopierschutz in Form eines Lizenznachweises.

Die Grundidee: Während der Installation der Software gibt der Nutzer einen Installationsschlüssel ein, der später von Microsofts Aktivierungsservern daraufhin überprüft wird, ob er wirklich zu einer gültigen Lizenz gehört. Gibt der Server sein Okay, ist die Software aktiviert und schaltet den vollen Funktionsumfang frei. Bis dahin jedoch muss man mit Einschränkungen leben, und zwar auch dann, wenn die Software längst voll bezahlt ist.

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Die Funktionseinschränkungen vor und der Aufwand bei der Aktivierung führten bei Bekanntgabe der Pläne umgehend dazu, dass nicht nur Privatanwender, sondern auch große Unternehmen sowie PC-Hersteller dagegen Sturm liefen. Doch während die Proteste der Privatanwender wie bei Microsoft üblich letztlich ungehört verhallten, machte man den Unternehmen und den PC-Herstellern Zugeständnisse: Sie durften bei XP unter bestimmten Voraussetzungen auf die Aktivierung verzichten. Das führte jedoch dazu, dass schon vor der Veröffentlichung von XP Tipps kursierten, wie auch alle anderen Nutzer die Aktivierung umgehen konnten. Als Folge entwickelte Microsoft immer neue Aktivierungsmethoden. Normalerweise braucht man sich als Anwender damit nicht herumzuschlagen, doch wenn Sie angebotene Windows-Lizenzen einschätzen wollen, hilft das Wissen um die Aktivierungsverfahren dabei enorm.

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