Webcam am Mac: So gelingt das beste Bild

Apple war mit den eingebauten Webcams in den iMacs und MacBooks Vorreiter; seit Corona werden sie besonders intensiv genutzt. Doch es gibt bessere Lösungen.

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(Bild: Rido, stock.adobe.com; Montage: Mac & i)

Von
  • Holger Zelder
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Als Referenz für diesen Vergleich haben wir einen iMac 27" von 2017, ein MacBook Pro von 2019 sowie ein MacBook Pro 13" von 2020 ins Fotostudio gebeten. Wir ließen sie gegen die Systemkamera EOS M200, die Actioncam 8s von Rollei sowie ein iPhone 11 Pro Max antreten, die man mithilfe von Soft- und / oder Hardware ebenfalls als Webcams verwenden kann. Zum Vergleich zogen wir außerdem zwei echte Webcams von Logitech heran, die Brio 4K und die Stream Cam.

Zum Beurteilen der Bildqualität haben wir die Kameras im Fotostudio aufgebaut, bei gleicher Belichtung über QuickTime ein Video aufgenommen und davon jeweils Screenshots angefertigt, um diese miteinander zu vergleichen.

Apple baut in allen iMacs seit 2012 die gleiche FaceTime-HD-Kamera ein. Sie löst mit 720p (1280 × 720 Pixeln) auf. Leider wirkten ihre Aufnahmen im Test recht angestaubt: Die Schärfe war bei Tageslicht ausreichend, aber Details wie einzelne Haare im Gesicht ließen sich nur erahnen. Farben zeichnete die Kamera eher kühl auf, zudem wirkten die Aufnahmen insgesamt recht dunkel und verrauscht. Bei weißen Flächen oder Spiegelungen neigte die Kamera zu Regenbogeneffekten.

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