Webentwicklung: Barrierefreie Websites gestalten

Klare Optik und gute Bedienbarkeit kommen allen Website-Besuchern zugute. Wir zeigen, wie Sie Inhalte für Sehende, Sehschwache, Blinde und Gehörlose optimieren.

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, Rudolf A. Blaha

(Bild: Rudolf A. Blaha)

Von
  • Herbert Braun
Inhaltsverzeichnis

Beim Thema Barrierefreiheit denken viele zunächst an Blinde oder Sehbehinderte, die eine vergleichsweise kleine Gruppe der Website-Besucher stellen. Tatsächlich hilft Barrierefreiheit Menschen mit einer Vielzahl von Einschränkungen. Blinde wollen sich Inhalte vorlesen lassen, stark Fehlsichtige hingegen müssen Inhalte vergrößern und benötigen lesbare Schrift und hohe Kontraste. Farbenblinde können farbliche Hervorhebungen oft nicht wahrnehmen. Videos sind zudem nicht nur für visuell Eingeschränkte, sondern auch für Gehörlose ein Problem.

Die Steuerung der Maus ist für manche körperlich Beeinträchtigten wiederum schwierig; sie brauchen große Schaltflächen und alternativ eine brauchbare Tastatursteuerung. Menschen mit kognitiven Schwierigkeiten verlangen Übersichtlichkeit, wenig Ablenkung durch zappelnde Animationen und manchmal auch Texte in einfacher Sprache.

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Auch wer sich die Hand gebrochen hat, ein Baby auf dem Arm trägt oder an einem sonnigen Tag aufs Handy schaut, wird die Vorzüge einer barrierearmen Website zu schätzen lernen. Barrierefreiheit lässt sich auch so übersetzen: Die Website muss für alle Nutzer unter allen Umständen bestmöglich funktionieren.