Webprogrammierung: Geschichte und Weiterentwicklung von ECMAScript

Viele der Neuerungen von ECMAScript wirken wie beliebige Kleinigkeiten, machen sie sich aber rasch bezahlt, da sie lästige Routineaufgaben vereinfachen.

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Die meisten der jährlich herausgebrachten Änderungen und Erweiterungen des Javascript-Sprachstandards ECMAScript sind nur Kleinigkeiten, doch sie verändern das Bild von neu geschriebenem Code. Das merkt man spätestens daran, dass heutiger JavaScript-Code ganz anders aussieht als jener aus dem Jahr 2015. Die großen Neuerungen von ECMAScript 2015 sind den meisten Entwicklern noch bekannt. Die Frage ist, ob das auch für die Nachfolger zutrifft.

ECMAScript 2016 war die bislang am wenigsten spektakuläre Ausgabe von JavaScript. Tatsächlich enthält diese Version gerade einmal zwei neue Features, die zudem noch relativ klein und überschaubar sind, aber einen sehr hohen praktischen Nutzen aufweisen. Zum einen handelt es sich dabei um den neuen Operator ** zum Potenzieren. Will man beispielsweise die dritte Potenz der Zahl 2 berechnen, ist das seit ECMAScript 2016 mit folgender Zeile möglich:

const result = 2 ** 3;

Zuvor musste man sich dazu der Funktion Math.pow bedienen, die zwar prinzipiell den gleichen Zweck erfüllt, aber weitaus umständlicher zu benutzen ist. Außerdem verbessert der Operator gerade in längeren mathematischen Ausdrücken die Lesbarkeit, da nicht immer wieder ein Funktionsaufruf einzuschieben ist.

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