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Wege und Werkzeuge für Offsite-Replikation in Ceph

Der Object Storage Ceph beherrscht nur die synchrone Replikation – wer Daten an einen anderen Standort kopieren will, braucht zusätzliche Funktionen.

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So manche Cloud-Technik stellt bestehende Geschäftsmodelle auf eine harte Probe. Ein Beispiel dafür ist Ceph: Mit Cloud-Setups zusammen wächst der objektbasierte Storage-Cluster beinahe ohne Grenzen.

Weil es auf Commodity-Hardware setzt, kostet Ceph nur einen Bruchteil dessen, womit klassische SAN-Systeme zu Buche schlagen: Ein PByte Nettokapazität für eine halbe Million Euro ist mit Ceph umstandslos möglich – und kostenlos dazu gibt es die panischen Blicke der Vertreter von NetApp, Dell-EMC und Konsorten, die gegen diese Preise kaum ankommen. Wie verzweifelt man bei den etablierten Storage-Herstellern ist, zeigt sich auch daran, dass diese mittlerweile versuchen, neue Geschäftsfelder anzuzapfen – NetApp etwa geht seit einiger Zeit mit einer Kubernetes-Distribution auf Kundenfang.

Suchen die Vertreter der klassischen Storage-Systeme Argumente gegen Ceph, fällt schnell der Begriff Disaster Recovery. Hier war Ceph ziemlich lange anfällig, denn der Objektspeicher, der Ceph zugrunde liegt, RADOS, beherrscht nur synchrone Replikation. Das macht das Kopieren von Daten an einen anderen Standort ziemlich kompliziert.

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