Mehr Datenschutz auf iPhone, iPad und Mac: Wie Apple das Tracking erschwert

Daten sind auf iOS, iPadOS und macOS künftig schwieriger zu sammeln – das mischt die Reklameindustrie auf. Facebook & Co. laufen Sturm. Was steckt dahinter?

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(Bild: Andrey Popov, stock.adobe.com; Montage: Mac & i)

Von
  • Christoph Dernbach
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Würden Sie persönliche Daten wie Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer, Ihren Aufenthaltsort, Adressen von Freunden, die von Ihnen verwendeten Apps, gelesenen Nachrichten oder besuchten Websites wildfremden Personen anvertrauen? Wohl kaum. Werbenetzwerke haben diese Daten womöglich aber längst, und noch mehr: Sie können vermutlich auch Ihren Browser-Verlauf auslesen, auf Ihre Fotos zugreifen, kennen Ihre Nutzer-IDs und beobachten, welche Werbung Sie so anschauen respektive welche Produkte Sie kaufen.

Manche Unternehmen wissen sogar, wie viel Sie verdienen und wie es um Ihre Gesundheit steht. Werbenetzwerke verkaufen diese Daten weiter und häufig stecken dieselben APIs in mehreren Apps, die auf Ihren Geräten installiert sind, sodass auch deren Hersteller diese Daten auslesen können. Ein Datenschutzalbtraum. Apple will ihn beenden.

iPhone- und iPad-Nutzer werden in den kommenden Wochen und Monaten oft Fragen beantworten müssen, zumindest wenn sie mindestens iOS 14.5 und/oder macOS 11.3 verwenden: Wenn eine App zum ersten Mal nach dem Update geöffnet wird, checkt das System die Datenschutzeinstellung und fragt den Nutzer, ob ein Tracking tatsächlich erwünscht ist, zum Beispiel: „Darf Facebook deine Aktivitäten in Apps und auf Websites anderer Unternehmen erfassen?“

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