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Wie DirectX-Raytracing auf GeForce-GTX-Grafikkarten läuft

Fotorealismus dank Raytracing: Mit aktuellen Nvidia-Treibern können das nicht mehr nur Besitzer einer RTX-Karte, sondern auch viele GeForce-GTX-Nutzer genießen.

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Raytracing gilt seit langem als der heilige Gral der Computergrafik, lassen sich damit doch virtuelle Welten erzeugen, die täuschend echt wirken. Das Problem: Die Technik ist enorm rechenaufwendig. Früher war Raytracing daher nicht in PC-Spielen nutzbar und blieb teuren Produkt-Renderings oder Kinofilmen wie Toy Story vorbehalten.

Dann stellte Nvidia im Spätsommer 2018 seine Grafikkartenreihe RTX 2000 alias Turing vor. Dank eingebauter, sogenannter Raytracing-Kerne sollten sie jedem modernen PC zu Echtzeit-Raytracing verhelfen. Das Nvidia-Marketing bezeichnete DirectX Raytracing oder kurz DXR in der Folge als die größte Innovation seit 15 Jahren. Anfangs konnten, oder vielmehr durften nur die RTX-Karten mit ihren Raytracing-Schaltkreisen die raren DXR-Demos und -Spiele darstellen. Dabei fordert Microsofts Erweiterung der DirectX-API gar keine speziellen Schaltkreise. Mit der passenden Treiberunterstützung unter Windows 10 1809 kann jede DirectX-12-kompatible Grafikeinheit, also auch von AMD oder Intel, via State Objects in herkömmlichen Compute-Shadern DXR nutzen.

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Seit dem GeForce-Treiber 425.31 bietet Nvidia einen solchen Treiber. Vor Verfügbarkeit der RTX-Grafikkarten durfte lediglich die sündhaft teure Titan V DXR über ihre Shader-Rechenkerne schleusen, damit wenigstens die Entwickler ihren Raytracing-Code nicht komplett im luftleeren Raum schreiben und optimieren mussten.

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