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Wie das Open-Source-Projekt VCV mit virtuellen Synthesizer-Modulen Geld verdient

Um den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern, musste die Synthesizer-Software VCV Rack die Open-Source-Lizenz wechseln – das hatte Folgen.

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(Bild: Albert Hulm)

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Modulare Synthesizer erleben seit einigen Jahren eine Renaissance. Hunderte kleiner Hardware-Hersteller verkaufen ihre Module manchmal in Kleinstauflagen, die von den Kunden dann in große Schränke geschraubt und zu riesigen Synthesizern verkabelt werden. Dass die Module alle zusammenspielen, ist Dieter Döpfer zu verdanken. Er konzipierte Mitte der 90er-Jahre das Eurorack-Format. Es macht einheitliche Vorgaben zur Stromversorgung, zur Übertragung der Audio-Signale und Steuerspannungen sowie zu den physischen Maßen.

Nach diesen Vorgaben fertigte Döpfer erste Module und Gehäuse für seinen Eurorack-Synthesizer A-100. Andere Hersteller können das offene Format beliebig nutzen, ohne Lizenzgebühren an Döpfer abzutreten. Neben der Do-it-yourself-Szene aus Bastlern und Ein-Mann-Betrieben sind mittlerweile große Hersteller wie Moog und zuletzt Behringer auf den Eurorack-Zug aufgesprungen.

Doch so beliebt Eurorack-Synthesizer auch sind, die Kosten schrecken so manchen Musiker ab. Bei durchschnittlichen Einzelmodulpreisen von 200 bis 500 Euro zahlt man selbst für ein kleines Grundsystem leicht 2000 Euro. Entsprechend groß ist das Interesse an einer Software-Umsetzung, mit der man neue Module ausprobieren oder ein Hardware-Rack ergänzen kann.

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