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Zukunftstechnik: Hören mit Licht

Cochlea-Implantate übersetzen den Schall in Stromsignale direkt in der Hörschnecke. Künftig wollen Forscher dort ein Licht-Array mit Hunderten LEDs einsetzen.

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(Bild: Universitätsmedizin Göttingen)

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Viele Menschen mit Hörproblemen haben Schäden am Innenohr. Zum Glück holen Cochlea-Implantate selbst taube Menschen wieder in die Gemeinschaft der Hörenden zurück. Und die Technik entwickelt sich weiter.

Aber wie lassen sich die Nervenzellen in der Hörschnecke des Innenohrs ansprechen? Zum einen natürlich durch Schall, übertragen vom Trommelfell über die Gehörknöchelchen namens Hammer, Amboss und Steigbügel in die Hörschnecke. Dort sind die feinen Haarzellen aufgereiht und erkennen je nach Standort frequenzgenau die unterschiedlichen Töne.

Oder durch Stromimpulse. Wenn die Haarzellen ihren Dienst nicht mehr tun, stimulieren die Elektroden eines Cochlea-Implantats die Nervenfasern in der Hörschnecke direkt. Voraussetzung dieser Technik ist, dass außen am Ohr ein Mikrofon den Schall aufnimmt und kodiert. Über zwei magnetische Spulen, eine außen und eine implantierte, gelingt die Übertragung der kodierten Signale, die letztlich den Elektrodenträger in der Hörschnecke ansteuern.

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