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iOS 13 und macOS 10.15 Catalina – die technischen Details

Raffinessen der Apple-Systeme entdeckt man erst bei einem Blick in die Dokumentation für Entwickler. Wir haben die interessanten Details herausgearbeitet.

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Ein großes Thema hatte Apple schon auf der Entwicklerkonferenz im Jahr zuvor angekündigt: iPad-Apps sollen demnächst auf dem Mac laufen. Bislang gab es nur eine Vorschau, in diesem Jahr dürfen Entwickler endlich selbst Hand an das Portierungs-Framework legen. Den kalorienreichen Codenamen Marzipan hat Apple gegen die schlichte Bezeichnung Catalyst eingetauscht. Ein passender Name, denn wie ein Katalysator in der Chemie verringert das Framework die Energie, die man benötigt, um eine App von einem Zustand zum anderen zu bringen – von iOS zu macOS.

Im Vergleich zur Vorschau gibt es zahlreiche Neuerungen. Zu allererst ist nun klar, dass Apple die Portierung nur von iPad- und nicht von iPhone-Apps ermöglicht. Entwickler, die ihre App bereits für das Tablet optimiert haben, können dafür mit sehr wenig Aufwand rechnen.

Schwerpunkt: Apples neue Systeme

Im Wesentlichen reicht das Aktivieren von macOS als Zielplattform in den Projekt-Einstellungen von Xcode aus. Wer sein Programm bereits mit allen Finessen von iOS ausgestattet hat, ist dann schon fast fertig. Im Idealfall sollte eine App etwa Unterstützung für Tastaturkürzel haben, Autolayout verwenden und Bedienungshilfen nutzen. Solche Elemente übernimmt Catalyst automatisch und baut daraus eine schon recht ansehnliche Mac-App. Schwierig haben es Entwickler, wenn sie iOS-Komponenten oder Frameworks von Dritt-Anbietern verwenden, die es nicht für den Mac gibt. Für diese Bausteine müssen sie entweder Ersatz finden oder selbst programmieren. Unmöglich ist das zwar nicht, es bedeutet aber deutlich mehr Aufwand als mit Systemkomponenten.

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