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20-Millionen-Dollar-Spritze für Flash-Appliance-Bauer Violin

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Mit 20 Millionen US-Dollar, die Toshiba zusammen mit anderen in den Flash-Array-Bauer Violin investiert, kauft sich der japanische Hersteller als Hauptlieferant der NAND-Flash-Speicher-Chips ein. Beobachter erwarten, dass die engere Zusammenarbeit Toshibas NAND-Group im Enterprise-SSD-Markt nach vorne bringt. Obwohl SSDs gerade in Rechenzentren und Serverräumen durch ihren Einsatz in großer Stückzahl einen großen Fortschritt mit sich bringen würden – extrem kurze Zugriffszeiten für große Datenbanken, Entlastung der Stromversorgung und der Klimatisierung – verläuft hier ihre Einführung mehr als zäh. Für den drastischen Performance-Abfall der SSDs nach einigen Schreibzyklen etwa machen Anbieter von Enterprise-Storage-Systemen die im Konsumer-Markt beheimateten SSD- und NAND-Flash-Hersteller verantwortlich, da sie die Anforderungen des Enterprise-Markts nicht verstünden.

Doch auch die von der Intel/Micron-Tochter IMFT hergestellten und auf Server und Enterprise-Storage ausgelegten SSDs weisen diese Schwächen auf. Den Konkurrenten voraus ist IMFT vor allem mit seinem 25-nm-Prozess. Nun aber will Toshiba mit dem Einstieg in die Lithographietechnik unterhalb der 25 nm nachziehen. (sun)