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ABBYY aktualisiert seinen Recognition Server

Das aktuelle Update für ABBYYs Recognition Server setzt vor allem beim automatischen Konvertieren von Daten an. Am Verarbeiten von PDF-Dateien und an neuen Optionen für Administratoren haben die Entwickler ebenfalls gearbeitet.

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Mit einem Update fügt ABBYY seinem Recognition Server einige neue Funktionen hinzu. So kann die serverbasierte Software zum automatischen Konvertieren von Dokumenten nun Ordner und Unterordner aus digitalen Archiven und SharePoint selbständig überprüfen. Nach dem ersten Verarbeiten von Daten erkennt die Anwendung neu hinzugefügte Dateien und stellt sie nach dem Konvertieren in einer durchsuchbaren Bibliothek zur Verfügung.

Ablauf: Der Recognition Server konvertiert Dokumente aus unterschiedlichen Quellen in durchsuchbare Formate und speichert sie in digitalen Archiven oder gibt sie an andere Anwendungen weiter.

(Bild: ABBYY)

Beim Bearbeiten von PDFs haben die Entwickler ebenfalls angesetzt: Das System erkennt nun, ob Dateien eine OCR-Verarbeitung (Optical Character Recognition) benötigen. PDFs mit Textebene verändert es nicht. Beim Konvertieren in Formate für die Archivierung wie PDF und PDF/A bleiben alle Elemente des Originals wie die Bildqualität, Metadaten, Lesezeichen oder Anmerkungen unberührt.

Unter der Haube haben die Programmierer genauso gearbeitet – durch das Einbinden einer SQLite-Datenbank und erweiterter Fehlertoleranzmechanismen kann die Software höhere Arbeitslasten bewältigen oder mehrere Clients innerhalb einer Installation versorgen. Die OCR-Geschwindigkeit für Arabisch wurde ebenfalls erhöht. Zudem können Administratoren nun bestimmte Berechtigungen via Active-Directory-Nutzergruppen zuweisen.

ABBYYs Recognition Server ist auf das Verarbeiten mittlerer und großer Dokumentenmengen zugeschnitten und dient dem professionellen Konvertieren von Papier- und Bilddokumenten in digitale Dateien zum Durchsuchen und Archivieren. (fo)