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Abgesägt: Aus für Googles Hangouts API

Künftig können Anwendungen von Drittanbietern nicht mehr Googles Hangouts API verwenden. Der Konzern will den VoIP-Dienst stattdessen stärker auf Unternehmen ausrichten.

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(Bild: Tekniska museet, CC BY 2.0)

Versteckt in den FAQ hat Google angekündigt, dass Entwickler und Drittanbieter künftig auf die Hangouts API verzichten müssen. Dabei können neue Applikationen ab sofort gar nicht mehr auf die Software zugreifen, während existierende Programme ab dem 25. April 2017 nicht mehr funktionieren. Dabei gibt es jedoch laut Google einige Ausnahmen, vor allem für Dienste, die für Unternehmen gedacht sind.

Als Grund hat der Konzern angegeben, dass die API ursprünglich für das soziale Netzwerk Google+ gedacht gewesen sei. Nun wollte man Hangouts allerdings primär als VoIP-Dienst für Meetings in Firmen etablieren. Passenderweise hat Google gleichzeitig angekündigt, Limes Audio zum Verbessern der Sprachqualität in Konferenzen zu übernehmen. Private Nutzer sieht der Konzern wohl künftig bei den Messengern Duo und Allo besser aufgehoben. (fo)