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Amazon Web Services bringt Chime für Online-Konferenzen

Mit seinem Unified-Communications-Dienst Chime greift Amazons Tochter AWS etablierte Anbieter wie Microsoft, Cisco und Google an.

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Amazon will mit Chime bei Online-Konferenzen mitmischen

Amazon will mit dem über seine Cloud-Sparte AWS vermarkteten Service Chime den Wettbewerb unter den Videokonferenz-Anbietern weiter anheizen. Das Unternehmen möchte Produkten wie Microsofts Skype for Business, Ciscos WebEx oder Googles Hangouts Paroli bieten und verspricht "frustfreie Besprechungen in herausragender Bild- und Tonqualität".

Chime soll laut Anbieter im Laufe des zweiten Quartals 2017 über die AWS-Partner Level 3 und Vonage vermarktet werden. Die zugrundeliegende Technik stammt offenbar vom kalifornischen Hersteller Biba, den Amazon im vergangenen Jahr auf diskrete Weise übernommen haben soll.

Eine Einstiegsversion von Chime soll es kostenlos geben. Deren Nutzer können Konferenzen beiwohnen, Anrufe starten sowie die Chat- und Benachrichtigungsfunktionen nutzen. Je nach den weiteren Extras fallen pro Anwender und Monat bis zu 15 US-Dollar an. (un)