zurück zum Artikel

Amazon Web Services bringt Chime für Online-Konferenzen

Amazon will mit Chime bei Online-Konferenzen mitmischen

Mit seinem Unified-Communications-Dienst Chime greift Amazons Tochter AWS etablierte Anbieter wie Microsoft, Cisco und Google an.

Amazon will mit dem über seine Cloud-Sparte AWS vermarkteten Service Chime [1] den Wettbewerb unter den Videokonferenz-Anbietern weiter anheizen. Das Unternehmen möchte Produkten wie Microsofts Skype for Business [2], Ciscos WebEx [3] oder Googles Hangouts [4] Paroli bieten und verspricht "frustfreie Besprechungen in herausragender Bild- und Tonqualität" [5].

Chime soll laut Anbieter im Laufe des zweiten Quartals 2017 über die AWS-Partner Level 3 [6] und Vonage [7] vermarktet werden. Die zugrundeliegende Technik stammt offenbar vom kalifornischen Hersteller Biba [8], den Amazon im vergangenen Jahr auf diskrete Weise übernommen haben soll [9].

Eine Einstiegsversion von Chime soll es kostenlos geben. Deren Nutzer können Konferenzen beiwohnen, Anrufe starten sowie die Chat- und Benachrichtigungsfunktionen nutzen. Je nach den weiteren Extras fallen pro Anwender und Monat bis zu 15 US-Dollar an. (un [10])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3624326

Links in diesem Artikel:
[1] https://chime.aws/
[2] https://www.skype.com/de/business/skype-for-business/
[3] https://www.webex.de/
[4] https://hangouts.google.com/
[5] http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&p=irol-newsArticle&ID=2245737
[6] http://www.level3.com/de/
[7] https://www.vonage.com/
[8] http://www.biba.com/
[9] http://www.geekwire.com/2016/amazon-stealthily-bought-work-communication-company-biba-systems-last-year/
[10] mailto:un@ix.de