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Amazons CloudFront für Video-Streaming

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Anbieter, die Videos über Amazons Web Services (AWS) bereitstellen, können die Nutzung von Streams per CloudFront Access protokollieren. Zum Ausliefern von Inhalten nach Bedarf bietet Amazon seinen Dienst CloudFront an, derzeit noch in einer Beta-Version. Anbieter können ihren Content mit dem Simple Storage Service (S3) bei Amazon hinterlegen und von dort aus ihren Kunden bereitstellen. Dazu hat Amazon regionale Rechenzentren in Betrieb, nicht zuletzt um eine performante Datenübertragung sicherzustellen. Es gibt vier solcher "Edges" in den USA, Europa, Hongkong/Singapur sowie in Japan.

Die Preise für die Verwendung der CloudFront-Dienste hängen von Standort und Volumen ab. In Europa beginnt die Staffelung für das Ausliefern von Daten bei 0,15 US-$ pro Gigabyte im Monat für die ersten 10 TByte und endet bei 0,03 US-$, wenn sie 1000 TByte überschreiten. Pro 1000 Get-Zugriffe fallen zusätzlich 0,01 US-$ an. Hinzu kommen noch die Gebühren für das Speichern der Daten in S3. Es fallen zwischen 0,15 und 0,055 US-$ pro Gigabyte im Monat je nach Volumen an. Die Kosten für die fernöstlichen Standorte liegen insgesamt deutlich höher.

CloudFront ist in das Management-Interface von Amazons Web Services (AWS) integriert. Außerdem steht eine Entwicklungsumgebung nebst Dokumentation und Screencasts zur Verfügung. Mit der Erweiterung CloudFront Access können Anbieter die Nutzung von Video Streams in Log-Dateien kostenfrei protokollieren. Sie liefern unter anderem Informationen über die Aktivitäten des Betrachters, dessen IP-Adresse, die Menge der übertragenen Bytes und den Standort des ausliefernden Edge-Rechners. Einzig für das Speichern der Log-Daten in S3 fallen die üblichen Gebühren an. (rh)