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Analysten: Blackberry verliert Marktführerschaft bei Business-Kunden

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Die Firmen kaufen weltweit "in Scharen" iPhones, zitiert die US-Computerworld eine IDC-Analyse. Die Untersuchung unterscheidet durch die Firma selbst gekaufte und von Angestellten erworbene, aber geschäftlich genutzte Smartphones (Stichwort: Bring your own Device - BYOD). Bei letzteren liegt Android vorn, dem IDC für dieses Jahr eine verkaufte Stückzahl von über 87 Millionen prognostiziert, während die Firmenkäufe bei gut 15 Millionen liegen sollen. Zum Vergleich: Im Consumer-Markt sehen die Analysten bis zum Jahresende 351 Millionen Android-Geräte über den Ladentisch gehen und 78,6 Millionen iPhones.

Apple muss sich auch im Business-Einsatz mit Platz zwei zufrieden geben. Zwar ist mit 31,1 Millionen Geräten bei den Firmenkäufen die Stückzahl doppelt so hoch wie die der Android-Smartphones, aber über die BYOD-Schiene kommen "nur" 37,1 Millionen iPhones zusammen.

Da kann RIM nicht mehr mithalten. Zwar werden 22,4 Millionen Blackberrys direkt an Firmen verkauft, aber der der bisherige Platzhirsch schwächelt im BYOD-Geschäft: Nur 5,2 Millionen Blackberrys sollen es bis zum Jahresende werden. Dabei sind laut Meinung von IDC die Blackberrys immer noch "Goldstandard", wenn es um die Sicherheit geht. Darüber können sich dann auch die 14.8 Millionen Endkunden freuen, die den Kanadiern für dieses Jahr prophezeit werden.

Schlechte Zahlen für Research in Motion bringt auch eine andere Untersuchung zutage: Laut Kantar Worldpanel Report sank der Blackberry-Marktanteil in den USA innerhalb eines Jahres von 8,5 auf unter 2 Prozent. (js)