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Artec macht Kinect zum 3D-Scanner

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Mit der neuen Version seiner Scan-Software Artec Studio unterstützt der Hersteller Geräte mit Sensorik von PrimeSense. Besitzer von Microsofts Gestensteuerungssystem Kinect oder von Asus Xtion erhalten so für zusätzliche 500 Euro einen 3D-Scanner, der das fertige 3D-Modell simultan zum Scan-Vorgang erzeugt.

Artecs Algorithmus "Global Registration" analysiert jedes Einzelbild in Bezug zum vorhergehenden sowie zum nachfolgenden Frame und korrigiert so Ungenauigkeiten, die sich aus der begrenzten Auflösung der Hardware ergeben können. Möglicherweise fehlende Daten werden ergänzt. Die Scan-Daten sind in viele gängige Datenformate exportierbar, sodass sie in anderer Software weiterverarbeitet werden können.

Eva-Lite produziert ausschließlich Schwarz-Weiß-Modelle des gescannten Objekts.

(Bild: Artec Group)

Parallel zur neuen Softwareversion stellt Artec die Lite-Ausgabe des portablen 3D-Scanners Eva vor. Eva Lite verzichtet auf Farbinformationen und gibt ausschließlich die Formeigenschaften des gescannten Objekts wieder. Der Hersteller bietet daher diese Version für 9700 Euro an, gegenüber der Vollversion um ein Drittel günstiger. Der Scanner arbeitet wie eine Videokamera, mit der man ein Objekt aus verschiedenen Winkeln aufnimmt. In der Lite-Version ist in der Software das Texture Mapping für die Ausgabe des 3D-Modells in Farbe deaktiviert. Ein Upgrade auf die Vollversion Eva ist laut Hersteller jederzeit möglich. (ka)