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Axel-Springer-Verlag stellt komplett auf Apple-Rechner um

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Der Axel-Springer-Verlag will konzernweit nur noch Apple-Rechner benutzen. Zum Einsatz kommt die gesamte Hardware-Palette vom Macbook (Pro) über das Macbook Air, den iMac bis zum MacPro. Das iPhone will der Verlag ebenfalls verwenden. Lediglich die Mac-Server fehlen in der Ankündigung.

In einem Youtube-Video begründet der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner den Umstieg gegenüber den Verlagsmitarbeitern damit, dass Mac-Rechner traditionell für alle Layout-Arbeiten benutzt würden sowie mit ihrer Bedienerfreundlichkeit: "Die Apple-Rechner sind leichter zu bedienen als alle anderen." Als dritten Grund führt er an, dass Apple "die schönsten Rechner" herstelle. Viertens seien die Geräte in Anschaffung und Wartung günstiger als die bisherigen.

Damit werde der Axel-Springer-Verlag größter Apple-Firmenkunde in Europa, weltweit ist er nach Google die Nummer zwei, sagte Döpfner. Auf den Rechnern werde je nach Bedarf Mac OS X oder Windows XP/Vista laufen. Die Umstellung werde in einem Zeitraum von fünf Jahren erfolgen. Über die Kosten und die Anzahl der Rechner wollte der Konzern gegenüber heise online keine Angaben machen.

Bei dem Unternehmen, unter dessen Dach Zeitungen wie die Welt und Bild erscheinen, sind 10.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz lag 2007 bei gut 2,5 Milliarden Euro. Neben Deutschland ist es in 32 Ländern aktiv, darunter Polen, Ungarn, Russland, der Tschechischen Republik, der Schweiz, Spanien und Frankreich. (ck)