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Azure SQL mit In-Memory-Technik

Zugriffe auf Datenbanken in Azure SQL lassen sich durch In-Memory-Technik beschleunigen. Dieses Leistungsmerkmal steht Premium-Kunden ab sofort zur Verfügung.

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Azure SQL mit In-Memory Technik

Microsoft hat die generelle Verfügbarkeit von In-Memory-Technik für seine Cloud-Datenbank Azure SQL bekanntgegeben. Bisher hatte Speicheroptimierung noch den Status einer Technikvorschau. Das neue Leistungsmerkmal steht ab sofort Premium-Kunden (auch in Premium Pools zur Verfügung).

Im Blog-Eintrag mit der Ankündigung rechnet Microsoft vor, dass sich Onlinetransaktionen mit speicheroptimierten Datenbanken in einem P15-Pool, der höchsten Stufe des Angebots, um den Faktor 11 beschleunigen lassen, für Analyse-Queries gibt das Unternehmen eine Beschleunigung um den Faktor 57 an.

Bei kleineren Stufen ist der Geschwindigkeitszuwachs weniger. Für P2 etwa gibt Microsoft eine neunmal so hohe Geschwindigkeit für Transaktionen an. Analyseanfragen sollen hier noch einen zehnfachen Performance-Zuwachs erreichen. Die Nutzung der neuen Technik ist je nach Leistungsstufe beschränkt auf zwischen 1 GByte bei P1 und 32 GByte bei P15. (jab)