Azure Sphere: Microsoft startet sein Linux-Paket fürs Internet der Dinge

Azure Sphere ist offiziell verfügbar. Microsofts Paket fürs IoT besteht aus Mikrocontrollern, Linux-System und Cloud-Diensten.

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Azure Sphere: Microsoft startet sein Linux-Paket fürs IoT

(Bild: Preechar Bowonkitwanchai/Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Ab sofort ist Azure Sphere allgemein verfügbar, ursprünglich hatte Microsoft einen Start für das Ende des Jahres 2018 anvisiert. Es handelt sich um ein Paket fürs Internet der Dinge, bestehend aus zertifizierten Mikrocontrollern für die verbundenen Geräte, einem eigenen Betriebssystem sowie einem Cloud-Dienst namens Security Service.

Zum Start ist der Mikrocontroller MT3620 von MediaTek verfügbar, darüber hinaus haben NXP und Qualcomm angekündigt, ebenfalls Chips für Azure Sphere zu entwickeln. Hinzu kommen Module wie der q200, die eine sichere Verbindung zu Microsofts Cloud sicherstellen sollen. Beim Betriebssystem handelt es sich nicht um eine spezielle Windows-Version, sondern um ein Linux-System. Die IoT-Anwendungen laufen getrennt vom Kernel und den Kommunikationsdiensten in Containern.

Der Security Service soll die gesamte Umgebung überwachen und Bedrohungen erkennen. Außerdem kann der Administrator über den Dienst die Anwendungen und das Betriebssystem jedes verbundenen IoT-Geräts zentral aktualisieren. Microsoft betont im zugehörigen Blogeintrag, dass für Azure Sphere ein eigenes Team bereitsteht, das sich um die Sicherheit der Plattform kümmern soll.

Microsoft hatte Azure Sphere bereits im April 2018 erstmals angekündigt. Development Kits stellt der Konzern seit Beginn der Preview im September 2018 zur Verfügung, während dieser Phase testeten außerdem Kunden wie Starbucks, Vitamix, Elettrone und EON die Plattform im aktiven Einsatz. (fo)