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BeOS-Nachfolger Haiku geht in die zweite Runde

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Nach acht Monaten ist es der Entwicklergemeinschaft des BeOS-Nachfolgers Haiku gelungen, die zweite Alpha-Version ihres Desktop-Betriebssystems freizugeben. Haiku R1A2 soll eine stabile Ausgangsbasis für Entwickler bieten.

Gegenüber der ersten Alpha-Version von Haiku hat es eine Reihe von Veränderungen gegeben: WLAN-Support, bis dato jedoch nur mit WEP als Verschlüsselungsmethode, ein eigener Webbrowser namens WebPositiv auf Grundlage von Webkits, die Unterstützung für die Nationalisierung, ein Update der Bash-Shell auf die Version 4, Message Signal Interrupts, eine weitere Angleichung an den POSIX-Standard und Unterstützung für ACPI per Default. Außerdem soll es Verbesserungen bei der Performance, insbesondere bei Zugriff auf USB-Massenspeicher geben.

Das Projekt Haiku startete im August 2001 getragen von freiwilligen Mitarbeitern. Haiku Alpha 1 konnte die Community im September 2009 freigeben. Per Download gibt es neben dem CD-Image [-] zum Installieren oder als Life-CD [-] ein weiteres, das sich für USB-Sticks und zum Starten als virtuelle Maschine eignet. Alternativ bietet die Organisation eine CD im Versand an. (rh)