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Bitkom: Anzahl der Freelancer in der ITK-Branche steigt

In einer Studie kommt der IT-Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass sich die Anzahl der Freelancer in Deutschland und der ITK-Branche stetig erhöht. Vor allem die höhere zeitliche Flexibilität sei für viele ein Grund für den Wechsel.

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(Bild: dpa, Karl-Josef Hildenbrand)

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Auf Basis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Edelmann Berland und dem Vermittler von Online-Arbeitsplätzen Elance-oDesk gibt der IT-Branchenverband Bitkom an, dass in Deutschland rund 4,9 Millionen Erwerbstätige einer unabhängigen Beschäftigung nachgehen. Somit machen Freelancer etwa 10 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland aus.

In der ITK-Branche schätzt der Bitkom die Anzahl aktuell auf rund 100.000 aktive Freelancer. Dabei habe sich diese Zahl in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Gleichzeitig gibt der Branchenverband auf der anderen Seite etwa 40.000 offene Positionen für klassische Stellen an. Zudem erwartet der Bitkom, dass der Anteil der unabhängig Beschäftigten in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird. Präsident Prof. Dieter Kempf meint, dass ein Zusammenhang mit konjunkturellen Schwankungen nicht erkennbar sei.

Als Grund für ihre unabhängige Beschäftigung hat die Mehrheit (63 Prozent) der Freelancer keine wirtschaftlichen Gründe angegeben. 41 Prozent meinen, dass sich ihr Einkommen erhöht habe. Entscheidend für den Wechsel war für 52 Prozent jedoch die höhere zeitliche Flexibilität.

Digitaler Technik stehen Freelancer allgemein aufgeschlossen gegenüber: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) meinen, dass sie die Akquise von neuen Aufträgen erleichtert habe. Vor allem soziale Netzwerke scheinen dabei eine größere Rolle zu spielen – 58 Prozent geben an, dass sie den Markt deutlicher verändern würden. Vor allem sei es einfacher geworden, mit mit Entscheidern in Unternehmen in Kontakt zu treten. (fo)