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Bitkom propagiert elektronische Rechnung per ZUGFeRD

Der deutsche IT-Branchenverband empfiehlt Unternehmen, den Standard für elektronische Rechnungen zu nutzen und will sich bei der EU für eine weitere Verbreitung einsetzen.

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Was der Staat mit Gesetzen jahrelang erfolglos versuchte, soll jetzt der Standard ZUGFeRD richten: Damit, so die Hoffnung, könnten elektronisch versandte Rechnungen das Papier weitgehend ablösen und Unternehmen Kosten sparen. Jetzt unterstützt auch der deutsche IT-Branchenverband Bitkom diese Norm.

Der Bitkom empfiehlt Unternehmen, ZUGFeRD als Rechnungsformat einzusetzen. Außerdem will er sich bei der EU dafür einsetzen, dass deren Standardisierungsbehörden den deutschen Vorschlag bei der Entwicklung einer europaweiten eRechnungsnorm berücksichtigen.

ZUGFeRD setzt auf der vom UN-Standardisierungsgremium UN-CEFACT entwickelten XML-Format Cross Industry Invoice auf. Diese automatisiert verarbeitbaren XML-Daten werden zum Versand in ein menschenlesbares PDF/A-3-Dokument eingebettet.

Bis zur Änderung der EU-Umsatzsteuerrichtlinie 2011 mussten deutsche Unternehmen elektronische Rechnungen mit einer qualifizierten Signatur versehen. Das sowie ein fehlendes einheitliches Austauschformat galten als die größten Hindernisse für die Ablösung der Papierrechnung. (ck)