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Bitkom sieht Thin Clients auf dem Vormarsch

Bürorechnern mit minimaler Ausstattung, die ihre Ressourcen aus dem Netz beziehen, prophezeit der ITK-Branchenverband Bitkom eine goldene Zukunft.

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Im Jahr 2014 soll die Zahl der in Deutschland verkauften Thin Clients auf 410.000 steigen – immerhin ein Anstieg von rund 4 Prozent gegenüber 2013, angesichts eines insgesamt schrumpfenden PC-Marktes eine positive Ausnahme. Basis der Bitkom-Mitteilung sind Zahlen der Marktforscher von iDC. Bis 2018 sollen die jährlichen Verkaufszahlen in Deutschland auf rund 570.000 Geräte steigen, das entspräche einem durchschnittlichen Wachstum von 9 Prozent pro Jahr.

Das Modell UD3 des Thin-Client-Pioniers Igel nutzt Linux als Betriebssysten.

(Bild: Igel)

Als Thin Clients werden Rechner mit minimierter technischer Ausstattung verstanden, deren Anwendungen via Desktop-Virtualisierung auf zentralen Servern laufen. Dadurch lässt sich der Verwaltungsaufwand für Computerarbeitsplätze reduzieren, und der Anwender hat überall im Netz dieselbe Arbeitsumgebung. Zudem verbrauchen diese Geräte weniger Strom.

Laut IDC ist besonders das Wachstum bei All-in-One-Clients groß. So wurden 2013 über 56 000 Thin Clients mit integriertem Bildschirm in Deutschland verkauft, 35 Prozent mehr als 2012. Bei diesen Systemen befindet sich die Hauptplatine im Bildschirm. Das macht zwar den Schreibtisch aufgeräumter, verhindert aber natürlich einen separaten Austausch von Monitor und Zentraleinheit. (js)