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BlackBerry-Chef bekräftigt Festhalten an Smartphone-Sparte

John Chen tritt Berichten entgegen, er denke über eine Trennung von der Geräteabteilung nach: In absehbarer Zukunft könne davon keine Rede sein.

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Der Vorstandsvorsitzende des kanadischen Smartphone-Herstellers BlackBerry widerspricht einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, er ziehe einen Ausstieg aus dem defizitären Smartphone-Geschäft in Erwägung und sehe sich nach Investitionsmöglichkeiten im Gesundheits-, Finanz- sowie Rechtswesen um.

John Chen betont, seine Worte seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. "Ich möchte Ihnen versichern, dass ich nicht vorhabe, diesen Geschäftsbereich in absehbarer Zukunft zu verkaufen oder zu schließen", schreibt der CEO. Vielmehr konzentriere sich die Firma darauf, wieder Gewinne mit diesem Geschäft zu erwirtschaften.

BlackBerry sei ohnehin keine "Nur-Smartphone-Firma". Das Unternehmen biete eine durchgehende Lösung an, zu der die Hardware einen wichtigen Teil beitrage. Hinzu kämen Umsätze aus Unternehmensdiensten und Software ebenso wie aus dem Nachrichtenservice BlackBerry Messenger.

Blackberry kämpft seit langem mit sinkenden Marktanteilen und Verlusten. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr betrug das Minus fast 6 Milliarden US-Dollar. Kunden bevorzugen weiterhin Endgeräte mit der älteren Betriebssystem Version 7, obwohl es Modelle mit BlackBerry 10 bereits seit Anfang 2013 gibt. (ck)