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Cisco Partner Summit 2018: Neue Switch-Serie Catalyst 9200

Beim Partner Summit stellte Cisco seine neuen Switches der Catalyst-9200-Serie vor, während sich die Geschäftsführung über den gestiegenen Gewinn freute.

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Cisco Partner Summit 2018: Neue Switch-Serie Catalyst 9200

Ciscos neue Switch-Serie Catalyst 9200, hier mit einem Glasgehäuse für neugierige Blicke.

(Bild: Cisco)

Auf dem diesjährigen Partner Summit in Las Vegas konnte Cisco Erfolge beim schon länger laufenden Umstellen seines Geschäftsmodells verkünden. Seit Chuck Robbins im Jahr 2015 den Vorsitz der Geschäftsführung übernahm, sollen Software, Automatisierung und der Verkauf von Subskriptionsdiensten wiederkehrende Umsätze erzielen.

Zuvor konzentrierte sich der Hersteller auf einmalige Umsätze über Hardwareverkäufe. Nach mehreren verlustbehafteten Quartalen kann Cisco nun fast 50 Prozent mehr Gewinn vermelden.

Der Hersteller nutzte die Veranstaltung ebenfalls dazu, technische Neuerungen vorzustellen: Als Nachfolger für die bislang meistverkauften Switches der Serie Catalyst 2960, auf deren Basis circa 25 Prozent aller Switching-Ports weltweit bereitgestellt werden, stellte Cisco die neue Serie Catalyst 9200 vor.

Ihr Einstiegspreis ist im Vergleich zur 2960er-Baureihe niedriger, im Gegenzug freut sich der Hersteller über monatlich wiederkehrende Umsätze für Softwareupdates, Bug Fixes und technischen Support. Kunden erhalten zudem eine zentrale Verwaltung der Switches über Ciscos DNA Center, mit dem der Administrator neue Funktionen zentral für sein ganzes Netz hinzufügen kann. Außerdem kann er das Netz über neue Intent-based-Networking-Funktionen richtliniengesteuert und automatisiert konfigurieren. Technische Details finden Interessierte auf Ciscos Produktseite zum Catalyst 9200.

Große Wachstumschancen sieht Cisco auch im neuen Markt für Software-Defined WAN. Mit Viptela und Meraki sollen Unternehmen ihre teuren und dedizierten MPLS-Verbindungen mit einer Internetinfrastruktur und softwareseitiger Intelligenz ersetzen. Laut Cisco biete sich ein Umstieg auf SD-WAN inbesondere mit Clouddiensten wie Office 365 oder AWS an. (Andre Posumentov, Jens-Henrik Söldner) / (fo)