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Cisco kündigt eigene Server fürs Rack an

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Nur das Modell UCS C 250 M1 erlaubt einen Ausbau auf bis zu 384 GByte Hauptspeicher.

(Bild: Cisco)

Gleich drei Rack-Server hat Cisco angekündigt. Sie sind als eigenständige Systeme und auch als Erweiterung des Unified Computing Systems (UCS) von Cisco gedacht. Damit baut Cisco sein im April 2009 mit Blade-Servern aufgelegtes Produkt-Portfolio aus.

Cisco kündigt eigene Server fürs Rack an (3 Bilder)

Intels jüngste Xeon-CPU aus der 5500-Serien (Nehalem) verfügt über einen integrierten Memory-Controller mit drei Kanälen.

Zu den Merkmalen der Cisco-Server zählt die patentierte "Extended Memory Technology": Spezielle Chips auf dem Board teilen jeden Datenpfad zum Hauptspeicher in vier weitere auf. Die Server sind mit Intels jüngster Nehalem-CPU (5500-Serie) ausgestattet, die bis zu drei Speicherkanäle pro Prozessorchip über den integrierten Memory-Controller unterstützen. Ciscos Server mit zwei Sockeln und Extended Memory können über bis zu 24 Kanäle (48 Speichermodule zu je 8 GByte) 384 GByte RAM aufnehmen.

Die drei Rack-Server unterscheiden sich in der Ausbaubarkeit: Der 1U-Server UCS C 200 M1 sowie der doppelt so hohe UCS C 210 M1 besitzen 12 DIMMs, der ebenfalls zwei Einheiten hohe UCS C 250 M1 die volle Anzahl von 48. Weitere Unterschiede bestehen in der Zahl an Festplatten- und PCIe-Slots. Der kleinste begnügt sich mit vier 3,5-Zoll-Platten, der nächstgrößere C 210 kann 16 SFF-Laufwerke (Small Format Factor, 2,5 Zoll) aufnehmen, während der größte C 250 sich wegen der großen Zahl von DIMMs auf acht beschränken muss. Die beiden letztgenannten haben fünf PCIe-, der kleine C-200-Server zwei PCIe-Slots an Bord.

Ab wann die Systeme und zu welchem Preis lieferbar sein werden, war bei Cisco Deutschland nicht zu erfahren. (rh)