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Cisco will in Berlin Internet der Dinge erforschen

30 Millionen Euro steckt der US-Netzausrüster in ein Forschungszentrum, das sich mit Industrie 4.0 und dem "Internet of Everything" beschäftigt. Deutschland sei "eine Hochburg für Innovationen", zumindest in einigen Bereichen.

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Auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg will Cisco sein IoT-Forschungszentrum aufbauen.

(Bild: eurefcampus.de)

Auf einer Veranstaltung in Berlin kündigte Cisco an, dort 2015 das sechste seiner Zentren zur Erforschung des "Internet der Dinge" (IoT) zu eröffnen. Die übrigen IoT-Schwerpunkte befinden sich Rio de Janeiro, Toronto, Songdo (Korea), Barcelona und London. In Berlin will der Netzwerkausrüster 30 Millionen US-Dollar (rund 23 Millionen Euro) investieren und damit 100 bis maximal 150 Arbeitsplätze schaffen. Es entsteht auf dem EUREF-Campus im Ortsteil Schöneberg, der sich um einen ehemaligen Gasometer erstreckt.

Schwerpunkt der Forschung dort sollen Produktion, Transport und Logistik sein. Michael Ganser, Vizepräsident für Zentraleuropa, hält Deutschland für "eine Hochburg für Innovationen, insbesondere wenn es um Produktion und Logistik geht". Die neue Institution soll intensiv mit anderen zusammenarbeiten. Dazu gehören unter anderem Bosch und Intel, das Berliner Fraunhofer Insttitut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), der österreichische Hersteller robuster Netztechnik TTTech und die Hardware-Community element14. (ck)