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Cloud Monitoring: VMware will Wavefront übernehmen

Mit dem geplanten Kauf von Wavefront will VMware sein Portfolio an Werkzeugen zum Überwachen von Cloud-Diensten erweitern. Die Software soll in vRealize und den Cross-Cloud Services des Konzerns aufgehen.

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VMware hat angekündigt das Jungunternehmen Wavefront übernehmen zu wollen, wie beide Firmen bekanntgegeben haben. Letztere entwickeln Werkzeuge zum Überwachen und Analysieren von Cloud-Anwendungen. Bis Ende des zweiten Quartals 2017 will der Konzern den Kauf zu einem nicht veröffentlichten Preis abschließen.

Wavefront beinhaltet unter anderem ein eingebautes Dasbhoard für Amazon Lambda.

(Bild: Wavefront)

Die Software soll zunächst vRealize, ein Dienst zum Administrieren von hybriden Cloud-Umgebungen, ergänzen und die Cross-Cloud Services erweitern. Denkbar, aber noch nicht in Planung, wäre zudem eine Integration in weitere VMware-Anwendungen, zum Beispiel vSAN Health Services und Workspace ONE. Wavefront analysiert Cloud-Angebote wie von Amazon, Microsoft oder Google und Container-Software wie Kubernetes, Mesos, Docker und OpenShift, lässt sich aber ebenso mit lokalen Datenquellen verwenden.

Wavefront wurde 2013 von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet. Seitdem konnte das Unternehmen 67,5 Millionen US-Dollar an Investitionen einsammeln und zahlreiche Kunden wie Box, Workday, Lyft, Groupon und Intuit gewinnen. Als reines Analyse-Tool gestartet, entwickelte sich Wavefront zu einem DevOps-Werkzeug. Mit ihm sollen Softwareentwickler ihre Applikationen in Produktionsumgebungen analysieren können, um zum Beispiel Unregelmäßigkeiten bei der Leistung oder Probleme bei der Skalierbarkeit zu diagnostizieren. Bei Bedarf soll sich einfach ein Rollback des Release vornehmen lassen. (Jens-Henrik Söldner, Torsten Volk) / (fo)