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DM&P Group stellt Embedded-Rechner 86Duino Zero vor

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Mit dem 86Duino Zero hat die DM&P Group einen Arduino-kompatiblen Embedded-Rechner auf x86-Basis vorgestellt. Herzstück ist ein Vortex86EX-SoC (System on a Chip), ein 32-Bit-Prozessor getaktet mit 300 MHz, unterstützt von 128 MByte DDR3-RAM. Die CPU basiert auf der i586-Architektur, die Galileo-Konkurrenz ähnelt eher einem 486er. Der integrierte Flash-Speicher umfasst 8 MByte, erweiterbar per MicroSD-Karte. Hinzu kommen eine Ethernet-Buchse, ein USB-2.0-Port und ein PCIe-Bus.

Herzstück des 86Duino ist ein Vortex86EX-SoC, der Prozessor läuft mit 300 MHz und basiert auf der i586-Architektur. Die Abmessungen entsprechen einem Arduino Uno beziehungsweise Leonardo.

(Bild: DM&P Group)

Wie das ARM-Arduino Uno kann das Board sechs analoge Pins auslesen, die Auflösung beträgt jedoch 11 statt 10 Bit. Zusätzlich kann man auf 14 digitale Pins zurückgreifen, von denen sieben die PWM (Pulsweitenmodulation) mit einer Auflösung von 32 Bit unterstützen. Beim Uno sind es sechs Pins mit einer Auflösung von 8 Bit.

Als Betriebssystem ist prinzipiell jedes x86-OS möglich, es bieten sich Embedded Linux, Windows Compact 7.0, QNX, VxWorks und DOS an. Das Arduino Zero sehen die Entwickler primär für den Einsatz in der Robotik-Branche vor, die geplanten Modelle One und EduCake richten sich auch an private Bastler. Das Board kostet 39, das EduCake-Kit 49 US-Dollar. Die Firma stammt aus Taiwan, entsprechend sind die offiziellen Preise im NTD (New Taiwan Dollar) ausgegeben. (fo)