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Dell bringt Workstations für VR-Brillen auf den Markt

Für die Virtual Reality im Büro hat Dell die Systemvoraussetzungen zum Einsatz von Oculus Rift und HTC Vive mit seinen Workstations vorgestellt. Hinzu kommen drei aktualisierte Precision-Modelle für die VR-Brillen.

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Flexibel: Neben Towern bietet Dell auch Rack-Systeme zum Betreiben von VR-Brillen an.

(Bild: Dell)

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Nicht nur den heimischen Spielerechner, sondern genauso das Büro soll die virtuelle Realität in den Vorstellungen der Entwickler bald bereichern. Passend dazu hat Dell seine Konfigurationen für eine optimale VR-Erfahrung vorgestellt und gleichzeitig drei Workstations hierfür auf den aktuellen Stand gebracht.

So sollen beim Prozessor für die Oculus Rift vier Kerne mit 2,5 Ghz vorhanden sein, bei HTCs Vive hingegen vier Kerne mit 1,6 GHz genügen. Der Konzern empfiehlt Intels Xeon E5-1600- oder E5-2600-Serie. Der Arbeitsspeicher sollte wenigstens acht GByte betragen. Bei der Grafikkarte können AMDs Radeon R9 390x oder FirePro W9100, sowie Nvidias Quadro M5000 oder M6000 zum Einsatz kommen. Ebenfalls geeignet sind die GeForce GTX 970 oder GTX 980, die Dell jedoch nicht ab Werk in seinen Workstations einsetzt. Beim lokalen Massenspeicher setzt der Hersteller eine SATA-SSD mit mindestens 256 GByte voraus.

Diesen Systemvoraussetzungen folgend hat Dell die Konfigurationen seiner drei Workstation-Modelle 5810, 7810 und 7910, letztere inklusive der Rack-Systeme, seiner Precision-Serie angepasst. Alle Rechner setzen die neuen Broadwell-EP-Prozessoren von Intel ein. Hinzu kommen Optionen wie eine PCIe-SSD, aktuelle Grafikkarten und bis zu ein TByte DDR4-Arbeitsspeicher mit 2400 MHz. Dell integriert zudem eigene Techniken wie die Reliable Memory Technology und eine Workstation-Variante von Intels Cache Acceleration Software namens CAS-W. Auf Wunsch können Nutzer bei einigen Modellen außerdem den regulären Lüfter durch eine Wasserkühlung ersetzen.

Laut der offiziellen Pressemitteilung sind die Systeme ab dem 5. April erhältlich. Bisher ist Dells Übersichtsseite zu VR jedoch ausschließlich auf Englisch verfügbar.

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(fo)