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Desktop für BSDs und Linux: Lumina 1.0.0 freigegeben

Mit Version 1.0.0 haben die Lumina-Entwickler ihre Desktop-Umgebung offiziell veröffentlicht. Sie entstammt dem PC-BSD-Projekt, lässt sich aber genauso mit Linux-Distributionen verwenden.

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Mitgedacht: Lumina soll automatisch die passende Auflösung auch mehrerer angeschlossener Monitore erkennen und Nutzer können jeden einzelnen Desktop nach Wunsch anpassen.

(Bild: Lumina Desktop Environment)

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Nach mehreren Jahren Arbeit haben die Lumina-Entwickler Version 1.0.0 ihrer Desktop-Umgebung veröffentlicht. Sie verwendet das Qt-Toolkit und soll Nutzern ein leichtgewichtiges GUI bieten, das sie ohne größeren Aufwand anpassen können. Der Aufbau orientiert sich an herkömmlichen Systemen, so finden sich neben einer Taskleiste ebenfalls ein Menü mit Verknüpfungen zu Applikationen.

Administratoren sollen einfach die Standardeinstellungen für Nutzer editieren können. Mit an Bord sind neben einigen Werkzeugen zum Verwalten des Desktops ebenfalls ein Datei-Manager, ein Tool für Screenshots und ein simpler Texteditor. Ansonsten haben die Entwickler darauf geachtet, keine Funktionen zu ersetzen, die an anderer Stelle bereits das Betriebssystem selbst zur Verfügung stellt. Einen Überblick zu den Features von Lumina bietet die Ankündigung des Release.

Lumina entstammt dem auf FreeBSD basierenden PC-BSD-Projekt, das dem Endanwender Arbeit beim Aufsetzen eines BSD-Desktops abnehmen will. Jedoch lässt sich die Open-Source-Software ebenso auf vielen weiteren BSDs sowie Linux-Distributionen installieren. Auf der Webseite des Projekts finden sich entsprechende Anleitungen für Neugierige. (fo)