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Dropbox führt neue Funktionen für Unternehmen ein

Mit Smart Sync und Paper führt Dropbox zwei neue Funktionen für seinen Business-Dienst ein. Sie dienen dem Vernetzen von Teams. Außerdem hat das Unternehmen drei neue Cloud-Abonnements vorgestellt.

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Abgehakt: Mit Paper sollen Mitarbeiter Dokumente erstellen und ihre Arbeit mit anderen besser koordinieren können.

(Bild: Dropbox)

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Auf einen Schlag hat Dropbox eine Reihe neuer Funktionen und Aktualisierungen veröffentlicht, die sich an Unternehmen richten. Sie sollen laut der zugehörigen Pressemitteilung vor allem der Zusammenarbeit im Büro dienen. Den Anfang macht Smart Sync, ehemals unter dem Namen Project Infinite bekannt. Der Dienst soll dem Nutzer seine in der Cloud gespeicherten Daten nahtlos auf dem Desktop zur Verfügung stellen. Voraussetzung ist ein Business-Konto und ein Windows-Rechner ab Ausgabe 7 oder ein Mac ab Version OS X 10.9.

Der Dienst Paper befand sich bereits länger in einer Beta-Phase. Ab sofort erscheint die Anwendung allgemein und weltweit in 21 Sprachen. Mit ihr lassen sich Dokumente kollaborativ schreiben, zu vergleichen mit Google Docs. Die Entwickler betonen außerdem die Funktionen zum Koordinieren von Mitarbeitern, zum Beispiel beim Erstellen von Listen und dem Protokollieren von Meetings. Neben der Web-Ausgabe für den Browser gibt es Paper als App für iOS und Android.

Vollständig neu entworfen haben die Designer die Web-Oberfläche. Sie soll private und professionelle Daten besser voneinander trennen. Ferner soll sie Daten und Aktualisierungen für die Arbeit in Teams stärker hervorheben. Ebenfalls neu sind die drei Abonnements für Dropbox Business. Standard mit 10 Euro im Monat pro Nutzer ist die Basisversion, Advanced mit 15 Euro im Monat pro Nutzer erweitert sie um Funktionen zur Administration und die Enterprise-Variante ohne festen Preis bietet größeren Unternehmen ein individuelles Paket.

Dropbox konkurriert in dem Markt zur Kollaboration jedoch mit anderen Anbietern aus dem Segment des Cloud-Speichers. So hat Box erst vor wenigen Tagen seine vergleichbare Umgebung Notes aktualisiert, die ebenfalls die Zusammenarbeit in Teams verbessern soll. Cisco will in dem Bereich mit einer Verzahnung von Hardware und Cloud-Diensten punkten. Microsoft, Apple sowie Google machen ihre Plattformen schon länger fit für mehr Teamarbeit. (fo)