Menü

E-Mail - der ganz normale Wahnsinn

Adobe hat europäische Büroangestellte zu ihren E-Mail-Gewohnheiten befragt. Das betagte Medium scheint nach wie vor unverzichtbar: Obwohl es viele Anwender nervt, geben die meisten an, dass sie auch künftig E-Mails lesen und versenden werden.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 207 Beiträge
Von

Spam und anderen Plagen zum Trotz bleibt E-Mail ein unverzichtbares Medium für die berufliche Kommunikation – und daran wird sich so bald nichts ändern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Advanis im Auftrag von Adobe.

Von den gut 3000 in Europa befragten Büroangestellten sind besonders viele von E-Mails zu Themen genervt, für die ein persönliches Gespräch besser geeignet wäre. Unter den Top-Ärgernissen hebt Adobe auch E-Mails hervor, die an einen breiten Empfängerkreis gehen, aber gar nicht für alle relevant sind – gerne mit der Funktion "Antworten an alle". Vorgesetzte als Co-Adressaten werden ebenfalls nicht gerne gesehen, ebenso wenig wie erneut weitergeleitete E-Mails, die man längst erhalten hat.

Dennoch erfreut sich E-Mail privat und beruflich einer ungebrochenen Beliebtheit: Etwa ein Drittel der Büroangestellten meint, dass E-Mail sogar an Bedeutung zunehmen werde. Ein Fünftel verbringt laut Adobe mehr als vier Stunden täglich damit, E-Mails zu bearbeiten. Fast jeder vierte Anwender erwartet, innerhalb einer Stunde eine Antwort auf seine E-Mails zu erhalten. Die meisten Studienteilnehmer sehen selbst während ihrer Freizeit alle paar Stunden nach ihren beruflichen Accounts. 15 Prozent der deutschen Befragten lassen sich nicht einmal dann vom Abrufen ihrer E-Mails abhalten, wenn sie Auto fahren.

Für Newsletter-Versender, so folgert Adobe aus der Umfrage, bleibt E-Mail trotz harter Konkurrenz durch diverse Alternativen wie WhatsApp als Werbekanal von Interesse. Für 55 Prozent der Deutschen sei E-Mail der bevorzugte Weg, von einem Anbieter kontaktiert zu werden – und das funktioniere auch unterwegs gut: 69 Prozent lesen ihre E-Mails regelmäßig per Smartphone. (un)