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EU und Industrie beginnen Arbeit am "Internet der Zukunft"

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Gemeinsam mit Unternehmen will die EU-Kommission das "Internet der Zukunft" voranbringen. Dazu wurde heute die erste Phase einer öffentlich-privaten Partnerschaft (FI-PPP) eingeleitet. Insgesamt sollen in dem Projekt innerhalb von fünf Jahren 600 Millionen Euro für die Erforschung von Bereichen wie Mobilfunkindustrie, Software und Dienstleistungen ausgegeben werden. Die Hälfte davon stammt von der EU-Kommission, den Rest steuern europäische Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen und Unternehmen bei. FI-PPP ist Teil der von der EU beschlossenen Digitalen Agenda. Zu den Zielen dieses Programms gehört es unter anderem, bis 2020 in Europa flächendeckend eine Mindestbandbreite von 30 Mbps bereitzustellen.

Den Anfang von FI-PPP macht das Projekt FI-WARE, das von der EU mit 41 Millionen Euro gefördert wird. Es soll "eine Reihe grundlegende Plattforminstrumente" entwickeln, "die benötigt werden, um innovative Internetdienste der Zukunft (Schutz der Privatsphäre, Echtzeitverarbeitung, Cloud Computing usw.) aufzubauen." Dazu gehört unter anderem das Projekt OUTSMART, das "intelligentere und effizientere öffentliche Infrastruktur in öffentlichen Räumen" schaffen soll. Weitere Vorhaben beschäftigen sich mit der Sicherheit im öffentlichen Raum, EU-weitem Elektrizitätsmanagement und Umweltdaten im öffentlichen Sektor.

Ein Ziel von FI-PPP ist es nach den Worten der zuständigen Kommissarin Neelie Kroes, "die proprietären Grenzen einzureißen, die zurzeit zwischen unterschiedlichen Anwendungen, Plattformen und Bereichen existieren." (ck)