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iX Magazin

Eclipse bekommt ein Browser-Interface

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Dem Client-Server-Modell folgen die Entwickler des Eclipse-Projekts Orion mit ihrer jetzt vorgestellten frühen Version einer im Browser laufenden IDE. Der in Java geschriebener Server verwaltet Dateien und Benutzer, im Browser läuft ein in JavaScript geschriebener Client, der unter anderem Editor-Funktionen bereitstellt. Client und Server kommunizieren per REST-Schnittstelle.

Orion soll vor allem bei der Erstellung von Web-Anwendungen helfen, indem es Editor, Versionskontrolle, Dateinavigation und Debugger bereitstellt. Diese Ziele beschreibt ein Wiki-Eintrag im Detail. Bislang jedoch, so die Entwickler, sei es noch weit von der Fertigstellung entfernt. So könne noch keine Rede von einer vollständigen JavaScript-IDE sein. Das zeigt sich schon beim ersten Laden einer JavaScript-Datei: Offenbar läuft dabei eine Syntaxprüfung, die jedoch Konstrukte wie document.getElementById als fehlerhaft markiert, da document nicht definiert sei.

Interessenten können Orion für Windows, Linux und Mac OS X herunterladen. Neue Versionen sollen etwa alle sechs Wochen erscheinen. (ck)