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Enterprise Information Management: OpenText hat großes Release in Planung

OpenText will das Portfolio modernisieren und an aktuelle Trends wie Industrie 4.0, künstliche Intelligenz und Machine Learning anpassen.

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OpenText: Größtes EIM-Release ante portas

(Bild: Harald Weiss)

Der kanadische Spezialanbieter von "Enterprise Information Management"-Angeboten (EIM), OpenText, hat erstmals einen europäischen Ableger seiner Kundenveranstaltung "Enterprise World" durchgeführt. Über 1500 Interessierte reisten dafür in die österreichische Landeshauptstadt Wien, um sich über die aktuelle Strategie und die neuen Produkte aus erster Hand zu informieren.

OpenText-CEO Mark Barrenechea will das Portfolio weiter modernisieren und an die aktuellen Trends anpassen. Dazu gehören die Eingliederung in Industrie 4.0, beispielsweise in der Aufnahme und Bearbeitung maschinell generierter Dokumente, der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rahmen der bestehenden Analytics sowie Machine Learning bei der Recherche von Rechtsabteilungen und Anwaltskanzleien.

Mark Berrenechea, CEO von OpenText

(Bild: Harald Weiss)

Produktmäßig stand das neue Release 16 EP5 im Mittelpunkt der Präsentationen. Laut OpenText bietet es eine Reihe an neuen Services, Features und Integrationsmöglichkeiten, mit denen sich die Produktivität der Mitarbeiter steigern lässt, die IT-Governance verbessert wird und die die digitale Transformation in den Unternehmen vorantreiben können. Das bezieht sich insbesondere auf eine weitere Automatisierung der Büroarbeit. Außerdem gab es eine Vorschau auf die nächste Stufe: EP6 "Release 16 EP6" und Cloud 19.2 werden im zweiten Quartal 2019 auf den Markt kommen. Sie sind anscheinend die umfangreichsten und funktionsreichsten EIM-Versionen in der Geschichte von OpenText, sagte Muhi Majzoub, Executive Vice President bei OpenText für den Bereich Engineering, über das neue Release.

Ganz wichtig ist für OpenText hierbei die Akzeptanz bei den Softwareentwicklern, die man auch auf diesem Event sehr umworben hat. "Wir bieten eine breit angelegte Plattform, an die sich praktisch alle Anwendungen andocken lassen. Genau genommen verkaufen wir APIs", sagte Barrenechea in einer Pressekonferenz. Um insbesondere für die Entwicklergemeinde attraktiver zu sein, wurden jetzt verbesserte Tools vorgestellt, mit denen sich die Anbindung an OpenText wesentlich flexibler gestalten lassen soll.

"Unsere neuen APIs positionieren das OpenText Business Network weiterhin als wichtige Plattform für Innovation und Integration, sodass die Softwareentwickler in einem globalen Rahmen mit größtmöglicher Skalierbarkeit arbeiten können. In einer Welt, in der Menschen und Geräte eine sichere und vertrauenswürdige Kommunikation benötigen, bietet OpenText eine solche sichere Plattform für das Identity und Access Management (IAM) an – die darüber hinaus auch noch IoT-fähig ist", führte Majzoub weiter aus.

Zahlen zur OpenText Cloud

(Bild: Harald Weiss)

OpenText kooperiert darüber hinaus besonders eng mit den SuccesFactor-Angeboten von SAP. Und obwohl man selbst eine eigene Cloud-Plattform anbietet – die aktuell von 60.000 Kunden genutzt wird und zu der auch zwei Rechenzentren in Deutschland gehören –, arbeitet man beim Cloud Computing intensiv mit der Google-Plattform zusammen. Softwareseitig setzt man auf die Cloud-Foundry-Plattform und Kubernetes. (Harald Weiss) / (ane)