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Erstes Release der Big-Data-Plattform PNDA verfügbar

Die Platform for Network Data Analytics, ein Open-Sorce-Projekt zur Vereinheitlichung der Auswertung von Netzwerk- und Systemdaten, ist jetzt ein offizielles Projekt der Linux Foundation und veröffentlicht ihr erstes Software-Release.

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(Bild: dpa, Patrick Pleul/Archiv)

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Das Sammeln und Auswerten der in großen Netzwerken anfallenden Systemdaten ist zweifelsohne ein Big-Data-Problem. So sehen das jedenfalls Firmen wie Cisco und andere Netzwerkspezialisten und haben deswegen die Platform for Network Data Analytics (PNDA, auch PaNDA) gegründet. Diese Plattform soll die vielfältigen Arten von Daten, die beim Zusammenspiel von IT-Systemen entstehen, zusammenfassen und mit einer einheitlichen Analyse-Lösung auf Open-Source-Basis auswertbar machen.

Gesammelt werden die Daten mit Tools wie LogStash und OpenDaylight, weitergeleitet via Kafka und Zookeeper und schließlich mit Apache Spark den gängigen Big-Data-Prozeduren unterzogen. Daneben sind eine Reihe weiterer Open-Source-Werkzeuge im Spiel, etwa zur Datenspeicherung.

Dieser Tage wurde das erste Release des Projekts zum Download bereitgestellt. Derzeit ist die Auswertung noch auf OpenStack-Umgebungen beschränkt. Das könnte sich aber bald ändern, da PNDA zeitgleich mit der Release-Veröffentlichung von der Linux Foundation als eines ihrer offiziellen Projekte übernommen wurde. Die Linux Foundation ist ein Zusammenschluss von 500 Firmen zur Vereinheitlichung und weiteren Entwicklung von Linux. Sie bezahlt Linus Torvalds und andere Top-Entwickler. (js)