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Falconstor bringt SDS-Plattform für alle Speicherdienste

Den Traum der nahtlosen Datenmigration zwischen heterogenen Speichersystemen träumen viele Administratoren. FalconStors zentrale Software-Defined-Storage-Plattform FreeStor versucht sich daran.

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In FalconStors Intelligent Abstraction Architecture trennt die Abstraktionsschicht CIA-Core Hardware und Speicherservices voneinander.

(Bild: FalconStor)

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Mit FreeStor präsentiert FalconStor, traditionell Anbieter von Storage-Virtualisierungssoftware, eine SDS-Plattform (Software Defined Storage), die alle wichtigen Speicherservices hardwareunabhängig und -übergreifend bereitstellen soll. Die einzelnen Dienste lassen sich je nach Anwendungsfall freischalten, ohne dass dafür Zusatzkosten anfallen.

Die Software macht alle Arten von Speicher wie Festplatten-, SSD- und Hybridsysteme, Tapes, Cloud-Speicher, physische und virtuelle Speichereinheiten für alle Dienste zugänglich. Dies geschieht über eine Abstraktionsschicht, die die assoziationsschwangere Bezeichnung CIA-Core (Convergent Intelligent Abstraction) trägt. Die derzeit verfügbaren Services sind Virtualisierung, Clustering, Virtual Tape, Automatisierte Recovery, Snapshots, Replizierung und Inline-Deduplizierung.

Das System arbeitet mit allen wichtigen Serverbetriebssystemen inklusive IBMs AIX und VMwares ESXi sowie mit Datenbanken und mit allen wichtigen Server-Architekturen zusammen. Daten werden blockweise oder mit CIFS oder NFS auf File-Ebene angesprochen, über eine API lassen sich auch Objektspeicher anbinden. Zur Erhöhung der Verfügbarkeit verwendet das System eine Aktiv-Aktiv-Konfiguration. Ein Managementserver kann bis zu 128 FreeStor Storage-Server (FSS) verwalten.

Über ein REST-API hat die serviceübergreifende und einheitlich gestaltete Benutzerschnittstelle Zugriff auf Ressourcen und Dienste. Sie nutzt die Daten der mitgelieferten Management-Datenbank, die auf einem Standardserver läuft. FreeStor lässt sich über mobile und ortsfeste Endgeräte wie PC, Smartphone oder Tablet verwalten, überwachen und konfigurieren.

Die Software soll ab Mai verfügbar sein. Die Kosten bemessen sich im Rahmen eines Abo-Modells pro Jahr und Speichermenge, unabhängig von den jeweils genutzten Diensten. Zahlen dazu nannte Falconstor noch nicht.

Gleichzeitig bringt der Hersteller Version 8.0 von NSS/CDP (Network Storage Server/Continuous Data Protection) und Version 8.2 der Virtual-Tape-Library OBD (Optimized Backup & Deduplication) auf den Markt. Deren Preise bewegen sich in denselben Regionen wie die der Vorversionen. (Ariane Rüdiger) / (sun)