FreeNAS Mini E+: NAS mit Standardhardware, BSD und ZFS

iXsystems fügt seiner Mini-Serie ein neues Modell hinzu. Das System E+ bietet mehr Leistung, genug für acht Plug-ins und zwei VMs.

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(Bild: iXsystems, Inc.)

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Mit dem FreeNAS Mini E+ erweitert iXsystems seine Storage-Serie. Das Modell stellt eine Weiterentwicklung des Mini E dar, verfügt aber über mehr Leistung. Als Prozessor kommt Intels Atom C3558 – vier Kerne, 2,20 GHz, 8 MByte Cache – zum Einsatz, der CPU stehen ab Werk 16 GByte DDR4-2133-RAM inklusive ECC zur Seite. Letzterer lässt sich vom Nutzer auf bis zu 32 GByte aufrüsten.

Aufgrund der höheren Leistung des Systems lassen sich wenigstens acht statt bis zu vier Plug-ins sowie zwei virtuelle Maschinen statt keiner einrichten. Eine Liste der verfügbaren Erweiterungen findet sich auf freenas.org/plugins, darunter welche für Nextcloud, GitLab und Backups.

Auf der Vorderseite des NAS finden sich vier Laufwerkseinschübe für 3,5- oder 2,5-Zoll-Festplatten oder -SSDs. Intern lassen sich darüber hinaus zwei 2,5-Zoll-Laufwerke zum Beispiel für einen Read-Write-Cache betreiben. Auf dem Mainboard befindet sich ein PCIe-Steckplatz, dieser ist jedoch zugunsten der SATA-Schnittstellen deaktiviert. Für die Peripherie stehen neben den Laufwerkseinschüben zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung, auf der Rückseite kommt einmal USB 3.0 hinzu.

Hier kommen außerdem einmal VGA, eine RS-232-Schnittstelle sowie viermal GbE hinzu. Ein weiterer RJ45-Port ist für die Fernwartung per IPMI vorgesehen. Ohne Festplatten geht iXsystems von einem Idle-Stromverbrauch von 0,026 kWh aus, mit vier 10-TByte-HDDs soll er sich auf 0,045 kWh beziehungsweise 0,065 kWh unter Last erhöhen.

Wie bei allen Systemen von iXsystems kommt FreeNAS zum Einsatz. Es handelt sich um ein Open-Source-Betriebssystem des Anbieters, das auf FreeBSD basiert und unter der BSD-Lizenz erscheint. Als Dateisystem ist ZFS vorgesehen, das NAS lässt sich über eine grafische HTML5-Oberfläche im Browser von einem Client aus verwalten. Wer viele Systeme gleichzeitig im Blick behalten muss, kann auf TrueCommand zurückgreifen.

Gleichzeitig hat der Hersteller angekündigt, dass sich von nun an alle Systeme der Mini-Serie mit SSDs konfigurieren lassen. Zur Auswahl stehen QLC-SSDs mit einer Kapazität von 960 GByte, 1,9 TByte, 3,8 TByte und 7,6 TByte. Alle Informationen hierzu und zum neuen FreeNAS Mini E+ finden sich auf ixsystems.com. (fo)