Frühjahrsputz in der Cloud

Nicht genutzte Instanzen in der Cloud können Nutzer schnell teuer kommen. Janitor Monkey überwacht, markiert und löscht die eingesetzten Ressourcen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 2 Beiträge
Von
  • Moritz Förster

Janitor Monkey von Netflix steht ab sofort Administratoren von Cloud-Umgebungen wie den Amazon Web Services (AWS) bereit. Das Open-Source-Werkzeug soll nach ungenutzten Instanzen suchen und diese löschen. Ziel ist nicht nur ein übersichtlicherer Arbeitsplatz, sondern auch Kosteneinsparungen, denn in vielen Fällen stehen ausgelagerte Ressourcen konstant auf der Rechnung.

Das Werkzeug durchsucht zunächst die eingesetzten Cloud-Services und markiert ungenutzte Instanzen zum löschen. Da diese Ressourcen mit einer ID wie einer E-Mail-Adresse verknüpft sind, erhalten die betroffenen Nutzer eine Nachricht. Innerhalb einer Frist – voreingestellt sind drei Werktage – können sie sich entscheiden, ob sie die Instanz noch benötigen.

Sollte sich der Status einer Instanz nach Verstreichen der Frist nicht geändert haben, löscht Janitor Monkey die Ressource automatisch. Das Werkzeug überprüft ebenfalls, ob Nutzer wieder an vormals inaktiven Instanzen arbeiten. Diese Ressourcen bleiben ohne weiteres Zutun des Administrators erhalten.

Janitor Monkey ist vor allem auf AWS ausgelegt, soll laut Netflix jedoch ebenfalls bei anderen Anbietern funktionieren. Administratoren können Regeln und Zeitpläne für den eigenen Bedarf anpassen. Das Werkzeug ist Teil der Simian Army des Unternehmens. (fo)